Wie wir denken (The Way We Think)


Obwohl wir Software herstellen, denken wir bei ICS nicht in den Kategorien von Software, Applikationen, Prozessen, d.h. auf der Detailebene. Wir wollen nicht die beste Software für das Geschäftsprozess-Management, für das Konfigurations-Management oder sonst einen Anwendungsbereich herstellen. Wir wollen auch nicht das Geschäftsprozess-Management oder sonst etwas einfach nur "besser machen". Darum geht es uns nicht!

Wir haben uns vielmehr auf eine ganzheitliche Sichtweise eingeschworen. Das Unternehmen als Ganzes muss erfolgreich sein, und deshalb haben wir das global integrierte Unternehmen im Blickpunkt, das sich sehr schnell auf veränderte Geschäftssituationen einstellen kann.

Wenn das global integrierte Unternehmen Realität wird, spielen drei Faktoren eine Schlüsselrolle: der Mensch als Wissensarbeiter, semantische Integration und intelligente Geschäftsprozesse.

Der Mensch als Wissensarbeiter


Sind es Maschinen, die ein Unternehmen erfolgreicher machen? Oder sind es die Menschen? Kann sich etwa eine Maschine ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung ausdenken? Richtig: es sind die Menschen, die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einsetzen und das Unternehmen nach vorne bringen. Maschinen führen aus und sind selbstverständlich unverzichtbar wenn wiederholbare Abläufe gefragt sind.

Wenn es die Menschen sind, die ein Unternehmen erfolgreich machen, dann muss auch ein angemessenes Arbeitsumfeld geboten werden. Dann müssen Barrieren aus dem Weg geräumt werden. Noch immer gibt es in den heutigen Unternehmen zu viele Barrieren: mangelhafte Informationsflüsse zwischen Organisationseinheiten, Zersplitterung des Unternehmenswissens, usw. Warum gibt es die "Zettelwirtschaft" immer noch, vielerorts sogar noch ausgeprägter als jemals zuvor?

Warum also nicht Menschen die Möglichkeit geben, ihre Potenziale ungehindert in Wertschöpfung zu investieren, Wertschöpfung ganzheitlich betrachten? Ist es nicht sinnvoll, Value Networks zu bilden und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen? Warum nicht eine Umgebung schaffen, in der kooperative Wertschöpfung wirklich gelebt werden kann?

Deshalb haben wir diese wertschöpfungsfördernde Umgebung geschaffen. Informationsflüsse funktionieren, Mitarbeiter können kreativ und flexibel arbeiten. Dafür arbeiten wir bei ICS.

Semantische Integration


Ist es nicht seltsam, dass vielen Unternehmen das Zusammenwirken mit externen Geschäftspartnern sehr viel leichter fällt als das Zusammenwirken von internen Organisationseinheiten? Der Grund dafür ist schnell ausgemacht: eine Vielzahl an Datenbeständen, verursacht durch die mehr oder weniger kontrollierte Beschaffung von Standard-Software und die Entwicklung von Individual-Software. So entstanden "Dateninseln", die mit Recht auch als "Sprachinseln" bezeichnet werden können. Jede "Insel" entpricht einem Datenvokabular und die Bedeutung von Datenelementen ist immer mit dem spezifischen Datenvokabular verknüpft.

Welches multinationale Unternehmen lässt es zu, dass jeder Mitarbeiter in seiner Muttersprache kommuniziert? Eine Verständigung wäre unmöglich. Deshalb haben sich Unternehmen typischerweise auf eine einheitliche "Verkehrssprache" festgelegt. Aber warum wird auf der Ebene digitalisierter Information ignoriert was sich auf der Ebene des menschlichen Informationsaustauschs längst als sinnvoll, ja notwendig, erwiesen hat?

Digitalisierte Information bedarf der semantischen Integration. Es muss ein unternehmensweit anwendbares Vokabular geben, und die Bedeutung der Datenelemente muss unternehmensweit einheitlich sein. "Dateninseln" haben keinen Platz mehr. Dann können auch interne Organisationseinheiten endlich "barrierefrei" zusammenwirken. Dafür arbeiten wir bei ICS.
   

Intelligente Geschäftsprozesse


Wie kann die Selbststeuerungsfähigkeit der Geschäftsprozesse optimiert werden? Die Antwort ist zwar einfach - Geschäftsregeln lösen das Problem - aber die konkrete Umsetzung bereitet Schwierigkeiten. Die fehlende Integration von Prozessen und Daten zieht einen Strich durch die Rechnung.

Ein Weiteres kommt hinzu: Intelligente Geschäftsprozesse müssen der Aufgabenstellung angemessen sein. Gering strukturierte Abläufe, so wie sie für kreative Aufgaben typisch sind, gehören ebenso zum betrieblichen Alltag wie, als Gegenpol, die hochgradig strukturierten Abläufe.

Dass die Integration von Prozessen und Daten Wirklichkeit wird, über alle Strukturierungsgrade von Abläufen hinweg - kurz: dass intelligente Geschäftsprozesse zur Selbstverständlichkeit werden - dafür arbeiten wir bei ICS.