Der Business Analyst als Enterprise Architect
Das Rollenverständnis des Business Analyst unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen. Das bisherige Spektrum reicht vom einfachen "Kommunikations-Bindeglied" zwischen Fachbereich und IT, der fachlichen Schnittstelle zur IT, bis hin zum "Produktverantwortlichen", wobei als Produkt gemeinhin eine Applikation oder ein Software-System zu verstehen ist.
ICS bricht radikal mit diesem herkömmlichen Rollenverständnis. Rapid Business Implementation mit CONTINUITY verlagert die Enterprise Architecture aus dem Verantwortungsbereich der IT wieder zurück auf die Unternehmens- und Fachbereichsebene. In der Konsequenz wird der Business Analyst zum Enterprise Architect.
Im bisherigen Verständnis ist der Enterprise Architect eine Art Business Analyst auf Unternehmensebene. Der Enterprise Architect wird als eine Art "Stadtplaner" gesehen, der Strukturen und Regularien weiterentwickelt, um die Unternehmensziele und -strategien umzusetzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass der Enterprise Architect in heutiger Praxis stets im IT-Bereich angesiedelt ist.
Business Agility kann nur dann erfolgreich "gelebt" werden, wenn konsequent verschlankt wird und Verantwortlichkeiten verdichtet werden. Konkret bedeutet dies: die Anzahl der an der Herstellung einer computergestützten Lösung beteiligten Rollen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Der zeitraubende und fehlerträchtige "Übersetzungsprozess" zwischen Unternehmens- und Fachbereichsebene einerseits und der IT andererseits muss eliminiert werden. Die Architektenrolle muss auf Unternehmens- und Fachbereichsebene verankert sein.
ICS hat die richtigen Konsequenzen gezogen: der Business Analyst ist Enterprise Architect!

