Generic Enterprise Architecture
Modellieren Sie Ihre Dynamic Business Applications durch "Zusammenfügen" vorhandener, vorgefertigter (Generic) Dynamic Business Components! Wie das geht? Sie benötigen dazu eine reichhaltige Infrastruktur, einen Baukasten mit Bausteinen, die zueinander passen.
CONTINUITY bringt den gut gefüllten Baukasten gleich mit. Das CONTINUITY-Installationspaket enthält standardmäßig die Generic Enterprise Architecture. Konkret ausgedrückt: die Generic Enterprise Architecture (der Baukasten) enthält bereits eine Vielzahl an vordefinierten Bausteinen in Form von Generic Dynamic Business Components.
Die Generic Enterprise Architecture - ein vollständiges Geschäftsmodell
Wäre es nicht ideal wenn bereits ein vollständiges generisches Geschäftsmodell vorhanden wäre? Dies wäre dann der konsequente nächste Schritt: nicht einfach nur eine Ansammlung von Bausteinen, sondern eine vorgefertigte Struktur, ein musterhaftes Unternehmen. Bausteine stehen dann schon in Beziehung zueinander, sind schon zu sinnvollen Strukturen zusammengefügt.
Unternehmen haben unabhängig vom Wirtschaftszweig, dem sie zugehören, viele strukturelle und funktionale Gemeinsamkeiten. Jedes Unternehmen beschäftigt Mitarbeiter, erbringt Leistungen und bezieht Leistungen - und dies gesteuert durch Geschäftsprozesse. Die Aufzählung von Gemeinsamkeiten ließe sich noch lange fortsetzen.
Diese Fülle an Gemeinsamkeiten hat ICS mit der Generic Enterprise Architecture als vollständiges generisches Geschäftsmodell implementiert. Mehr noch: die enthaltenen Generic Dynamic Business Components implementieren Best Practices, bewährte Strukturen und Verfahren.
Die Generic Enterprise Architecture gründet auf einem soliden Methodologiefundament. Den Kern der Methodologie macht die Object Process Methodology (OPM) aus. OPM ist ein Konzept zur intuitiven Systemmodellierung, das Struktur, Verhalten und Zustand eines Systems in einem Modell beschreibt. Als leicht zu beherrschende Methodologie kommt OPM mit nur wenigen Basiselementen aus: Objekt, Prozess, Zustand, Link und Relation. Objekt und Prozess sind die eigentlichen Grundbausteine von OPM. Objekte repräsentieren Dinge der realen Welt wie z.B. "Auftrag" und "Kunde". Prozesse erzeugen, verändern und benutzen Objekte.
Die aufwändige inhaltliche Entwicklung der im Installationspaket enthaltenen Generic Enterprise Architecture basiert konzeptionell auf dem "Business Process Framework" (eTOM) und dem "Shared Information/Data Model" (SID), erarbeitet unter der Ägide des TeleManagement Forum, dem ICS schon seit vielen Jahren angehört. Prozess- und Datensicht sind in der Generic Enterprise Architecture von Beginn an vereint, ganz im Gegensatz zu anderen Software-Produkten, die ebenfalls auf eTOM und SID gründen. Darüber hinaus hat ICS die Generic Enterprise Architecture weiter angereichert, um die Grenzen des generischen Geschäftsmodells möglichst weit zu stecken.
Die folgende Abbildung zeigt die in logische Domains (Bereiche) gegliederte Generic Enterprise Architecture. Viele der im generischen Geschäftsmodell definierten Geschäftsprozesse sind als Generic Dynamic Business Components realisiert. Für jede Domain sind einige repräsentative Generic Dynamic Business Components dargestellt.
Mit der Generic Enterprise Architecture profitieren Sie direkt von den substanziellen Investitionen an Zeit und Geld, die in deren Entwicklung geflossen sind. Dies bedeutet für Sie: Wenn Sie eine Lösung für einen bestimmten Wirtschaftszweig (z.B. IT-Dienstleister), einen bestimmten Aufgabenbereich (z.B. IT Service Management) oder eine individuelle Lösung entwickeln wollen, dann starten Sie keineswegs bei Null! Ganz im Gegenteil: Sie bauen auf der Generic Enterprise Architecture auf und "bedienen" sich aus dem reichhaltigen Fundus.
In deutlichem Gegensatz zu Produkten anderer Software-Hersteller können Sie die Generic Enterprise Architecture ergänzen und so zu einer unternehmensspezifischen Enterprise Architecture weiterentwickeln, die all Ihre spezifischen Anforderungen vollständig abdeckt. Sie können selbstverständlich eigene Dynamic Business Components modellieren. Ebenso können Sie Generic Dynamic Business Components an Ihre Erfordernisse anpassen und so unternehmensspezifische Dynamic Business Components quasi durch Ableitung und Erweiterung (Funktionalität und/oder Eigenschaften) modellieren. Sie bestimmen, wann und wie Ihre Enterprise Architecture "wächst".
In kürzester Zeit zum Ergebnis kommen
Mit der Generic Enterprise Architecture "im Rücken" verkürzen Sie die Entwicklungsdauer Ihrer Lösung ganz erheblich. Wenn Sie Ihre spezifische Lösung modellieren, dann spezialisieren Sie, sofern erforderlich, vorhandene, qualitätsgeprüfte Generic Dynamic Business Components. Diese (Generic) Dynamic Business Components aggregieren Sie dann zu mächtigeren Bausteinen.
Ein konkretes Beispiel verdeutlicht die Vorgehensweise. Angenommen, Sie modellieren einen Geschäftsprozess. Ein Geschäftsprozess wird durch eine Dynamic Business Component repräsentiert, die aus mehreren (Generic) Dynamic Business Components "zusammengesetzt" ist. Sie fügen also dem Geschäftsprozess (Dynamic Business Component) einfach und schnell weitere (Generic) Dynamic Business Components in der Abfolge ihrer Ausführung hinzu.
Wenn Sie dann den Geschäftsprozess für Benutzer ausführbar machen wollen, "hüllen" Sie den Geschäftsprozess (die Dynamic Business Component) in eine Dynamic Business Application ein und verknüpfen diese mit einem Menü im Dynamic Business Workplace.
Stets bewegen Sie sich auf dem Boden einer einzigen Methodik. So kann Ihre Lösung in kürzester Zeit entstehen. Im Vergleich zur konventionellen Software-Entwicklung kommen Sie unverhältnismäßig schneller ans Ziel.



