Generic Dynamic Business Components
CONTINUITY bringt bereits mit dem Installationspaket die umfangreiche Generic Enterprise Architecture mit, die bereits eine Vielzahl von Generic Dynamic Business Components als kombinierbare Bausteine enthält. Kann es noch bessere Startbedingungen für die Modellierung Ihrer spezifischen Lösungen geben?
Die Generic Enterprise Architecture repräsentiert das unternehmerische Umfeld in seiner Gesamtheit. Da der Anteil der Dienstleistungen, von den einfachen bis hin zu wissensintensiven Dienstleistungen, an der Wertschöpfung stetig steigt und in vielen Wirtschaftszweigen bereits die 80%-Marke überschritten hat, ist die Generic Enterprise Architecture auf das Geschäftsmodell des tertiären Sektors der Dienstleistungen und des quartären Sektors der Wissensarbeit ausgerichtet.
Um die Generic Enterprise Architecture nicht an einen bestimmten Wirtschaftszweig bzw. Branche, ein bestimmtes Unternehmen, bestimmte Technologien oder bestimmte Dienstleistungen zu binden, ist sie so generisch wie nur möglich definiert.
Die Generic Enterprise Architecture ist in fachlich motivierte Bereiche (Domains) gegliedert.
Jede Domain umfasst eine oder mehrere fachliche Aufgaben, die alle in einer sachlogischen Beziehung zueinander stehen. Die Domain "Market /Sales" umfasst beispielsweise die fachlichen Aufgaben "Marketing & Offer Management" und "Customer Relationship Management".
Die vertikale Anordnung der Domains impliziert keine Hierarchie. Durch die um 90° gedrehte Anordnung der Domain "Common Business" wird ausgedrückt, dass es sich um Querschnittsaufgaben handelt und diese somit mit anderen Domains in Beziehung stehen. Querschnittsaufgaben sind beispielsweise die Verwaltung von Standorten (Locations), betrieblichen Richtlinien (Policies) und Vereinbarungen (Agreements).
Die oben dargestellten Domains repräsentieren die funktional oberste Strukturierungsebene der betrieblichen Aufgaben, auf dieser Ebene noch sehr grobkörnig. Jede Domain kann und muss im Kontext einer top-down-Vorgehensweise weiter untergliedert werden, um zu besser handhabbaren Teilaufgaben zu gelangen und diese abzugrenzen.
Auf einer folgenden Strukturierungsebene wird beispielsweise die Domain "Market / Sales" in die Domains "Campaign Management", "Mass Market Sales Management", "Sales Portals", "Corporate Sales Management", "Sales Channel Management" und "Compensation & Results" untergliedert. Diese fachlich motivierte funktionale Zergliederung kann über mehrere Ebenen hinweg so lange fortgesetzt werden bis die Ebene der Elementaraufgabe erreicht ist.
Viele fachliche Aufgaben auf unterschiedlichen Strukturierungsebenen sind als Generic Dynamic Business Components bereits implementiert. Mit der Generic Enterprise Architecture wird somit generisches Organisations- und Prozesswissen "mitgeliefert". Sie können jede Generic Dynamic Business Component leicht anpassen bzw. erweitern, um Ihre spezifischen Anforderungen zu realisieren. Aus einer Generic Dynamic Business Component entsteht so die (unternehmensspezifische) Dynamic Business Component.
Mit CONTINUITY lässt sich jede Aufgabe, unabhängig von der Hierarchieebene, durch eine Dynamic Business Component repräsentieren. In der Gesamtschau bedeutet dies: eine komplexe Aufgabe, wie etwa "Customer Relationship Management" (CRM), erfordert immer das Zusammenwirken vieler Dynamic Business Components über mehrere Hierarchieebenen hinweg. Beispielhaft seien "Selling", "Order Handling", "Problem Handling", "Kunden-Management", Angebots-Management", "Lead Management" und "Problem Ticket" genannt.
Weshalb also das "Rad nochmals erfinden" Mit den Generic Dynamic Business Components als Elemente der Generic Enterprise Architecture haben Sie eine hervorragende Ausgangsbasis für Ihre unternehmensspezifischen Anpassungen. Sie sind sofort auf der Überholspur!



