Dynamik erleben (Experience Dynamics)

Hier wird beschrieben, wie Thomas Müller (Leiter des Fachbereichs IT und damit in der Manager-Rolle) und Corinna Schneider (in der Business Analyst-Rolle) das Entstehen der Dynamic Business Application erleben.

Weshalb mit CONTINUITY Komplexität, Realisierungsdauer sowie Zeit- und Ressourceneinsatz so drastisch reduziert werden können, mag für Sie impulsiv unvorstellbar sein, insbesondere wenn Sie schon mehr oder weniger intensiv mit klassischer Software-Entwicklung in Berührung gekommen sind. Das folgende Szenario illustriert, weshalb CONTINUITY neue Maßstäbe setzt. Es entfaltet die Vorgehensweise bei der Modellierung einer Dynamic Business Application und liefert auch die überzeugende Begründung, warum derart drastische Einsparungen möglich sind.

Herr Thomas Müller ist Leiter des Fachbereichs IT. Vor kurzem ist die Entscheidung gefallen, CONTINUITY zu lizenzieren und zunächst im Fachbereich IT einzuführen. Frau Corinna Schneider hat die notwendigen Trainings bei ICS besucht, um die Rolle des Business Analyst qualifiziert ausfüllen zu können.

Bedingt durch Anforderungen anderer Fachbereiche, Kunden aus Herrn Müllers Sicht, muss eine neue Dienstleistung angeboten werden, die von einem Geschäftsprozess gesteuert geleistet wird. Diese Dienstleistung als Dynamic Business Application zu imple¬mentieren ist jetzt Aufgabe von Frau Schneider.

Da Frau Schneider zwar über allgemeine Erfahrung im Bereich IT Service Management verfügt, jedoch die spezifischen Fachkenntnisse zur neuen Dienstleistung fehlen, nimmt sie Kontakt zum fachlich kompetenten Mitarbeiter, Alexander Huber, auf.

Alexander Huber schlägt vor, zunächst einmal eine Stunde vorzusehen, um die Anforde¬rungen zu besprechen. Corinna Schneider reagiert mit dem Wunsch, den einstündigen Termin in einen zweistündigen zu wandeln. Außerdem wäre es gut, meint sie, gleich für den Folgetag einen weiteren zweistündigen Termin einzuplanen.

Zum ersten Gespräch bringt Corinna Schneider ihr Notebook mit. Sie bringt die Modellierungsoberfläche auf den Bildschirm und stellt mit dem CONTINUITY-Server eine Verbindung her. Während Herr Huber die Anforderungen erläutert, beginnt Frau Schneider bereits mit der Modellierung am Bildschirm. In dem intensiven Dialog, gespickt mit vielen Verständnisfragen, entsteht sukzessive eine Dynamic Business Application durch Aggregation von Dynamic Business Applications und Dynamic Business Components. Da die CONTINUITY-Wissensbasis bereits eine Fülle von qualitätsgeprüften Generic Dynamic Business Components enthält, kann sie spezialisierte Dynamic Business Components sehr schnell erzeugen. So geht sie jeweils vor: Sie wählt eine bereits vorhandene Generic Dynamic Business Component aus und speichert sie unter einem neuen Namen. Dann erweitert sie die Dynamic Business Component um zusätzliche Funktionalität und/oder Eigenschaften.

Wenn ihrer Ansicht nach Anforderungen mit Weichenstellungscharakter besprochen werden, führt sie die Dynamic Business Application aus. Herr Huber kann so schnell erken¬nen, ob das Modell aus seiner Fachkenntnis heraus den Anforderungen entspricht. Falls Frau Schneider etwas falsch verstanden haben sollte oder er selbst während der Ausführung eine Optimierungsmöglichkeit erkannt hat, kann das Modell sofort geändert werden.

Nach dem ersten Gespräch nimmt sich Frau Schneider die Zeit, das Modell aus ihrer Sicht auf Schwächen und Optimierungsmöglichkeiten hin zu untersuchen. Dazu zählen etwa semantische Unklarheiten und versehentliche Mehrfachdefinitionen. Wenn sie etwa erkennt, dass ein Attribut mit identischer Bedeutung bereits unter anderem Namen vorhanden war, kann sie das überflüssige Attribut wieder entfernen. Die Aufteilung in zwei Gespräche gibt ihr so die Möglichkeit, in ihrem Modell "zwischendurch aufzuräumen".

Möglicherweise ergeben sich daraus auch weitere Fragen, die ihr bisher entgangen sind und die sie Herrn Huber beim nächsten Mal stellen kann.
Das folgende Gespräch mit Alexander Huber verläuft ganz ähnlich wie das am Vortag. Schrittweise arbeiten sich die beiden voran. Sogar noch bevor die zweite Stunde abgelaufen ist, kann Frau Schneider sagen: "Wenn jetzt keine weiteren Anforderungen mehr da sind, dann gehen wir den Prozess nochmals abschließend gemeinsam durch. Wenn Sie dann damit zufrieden sind wären wir fertig."

Bevor die neue Dienstleistung für alle Benutzer verfügbar gemacht werden kann, über¬nimmt Frau Schneider ihre Arbeitsergebnisse aus der Entwicklungs- in die "Staging"- Umgebung - übrigens ohne dass der CONTINUITY-Server gestoppt werden muss. In dieser Umgebung, die weitestgehend mit der Produktionsumgebung identisch ist, können Mitarbeiter des Fachbereichs die neue Dienstleistung intensiv testen. Nachdem keinerlei Probleme aufgetreten sind wird die Dynamic Business Application in die Produktionsumgebung übernommen und generell für alle berechtigten Rollen verfügbar gemacht.

Aus Sicht von Herrn Müller ist das Ergebnis überaus erfreulich. Bereits nach wenigen Kalendertagen ist er in der Lage, seinen Kunden die neue Dienstleistung anbieten zu können. Dabei lag der eigentliche Arbeitsaufwand einschließlich Test in der "Staging"-Umgebung bei nur wenigen Stunden.

Um Frau Schneider auch über die ICS-Trainings hinaus zu unterstützen, hat Herr Müller mit ICS ein Unterstützungsabkommen für Design Reviews vereinbart. Frau Schneider wendet sich deshalb an Herrn Berger, einen "intimen CONTINUITY-Kenner", mit der Bitte um ein Design Review. So kann sie ihre eigene Kompetenz steigern und Sicherheit gewinnen.

So erlebt Thomas Müller die Entstehung der neuen Dynamic Business Application

Nachdem Thomas Müller die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen geklärt hat, lädt er Herrn Alexander Huber und Frau Corinna Schneider zu einer Besprechung in sein Büro ein. Er überträgt Frau Schneider die Implementierung der Dienstleistung als Dynamic  Business Application und bittet sie, die fachlichen Anforderungen direkt mit Alexander Huber zu klären. Dieser verfügt über die fachliche Kompetenz und kennt die fachlichen Anforderungen sehr genau.

Nur drei Tage später erscheinen Frau Schneider und Herr Huber wieder in seinem Büro zur Präsentation und Abnahme der Dynamic Business Application. Herr Huber übernimmt die Präsentation selbst und erläutert die Funktionalität anhand einiger bereits vorhandener Testdaten.

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Thomas Schneider sieht seine eigenen Vorstellungen und Ziele als erfüllt an und somit steht der Freigabe der Dynamic Business Application nichts mehr im Weg. Deshalb gibt er Frau Schneider die offizielle Freigabe mit auf den Weg und verabschiedet die beiden.

So arbeitet Corinna Schneider

Als ersten Schritt richtet Frau Schneider einen Benutzerarbeitsbereich ein. Dieser wird nur die Modellelemente enthalten, die im Kontext der fachlichen Aufgabenstellung benötigt werden. So kann Alexander Huber dem Entwicklungsfortschritt besser folgen und wird nicht durch "aufgabenfremde" Modellelemente irritiert.

Schon kann die Modellierung beginnen. Alexander Huber beschreibt die Aufgabe und währenddessen beginnt Corinna Schneider bereits damit, (Generic) Dynamic Business Components aus dem Partitions-Arbeitsbereich in den neuen Benutzerarbeitsbereich zu übernehmen. Wenn sie etwas fachlich nicht versteht, fragt sie direkt nach.

Der Benutzerarbeitsbereich wirkt wie ein Ausschnitt des Partitions-Arbeitsbereichs, ein Fenster in den Partitions-Arbeitsbereich. Alles was Corinna Schneider modelliert, wird auch im Partitions-Arbeitsbereich sichtbar, wird somit Teil der Enterprise Architecture.

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Nach einiger Zeit intensiven Dialogs hat die Dynamic Business Application gute Fortschritte gemacht. Jetzt hält es Corinna Schneider für sinnvoll, das Modell auszuführen und dabei zu prüfen. Alexander Huber kann so sehr schnell und direkt erkennen ob er möglicherweise bis dahin eine fachliche Anforderung vergessen hat oder ob Frau Schneider ein Missverständnis unterlaufen ist.

Corinna Schneider bittet Alexander Huber um Vorschläge für Testdaten, die sie gleich im Modell erzeugt. Ihrerseits macht sie ebenfalls Vorschläge, damit das Modell möglichst umfassend geprüft werden kann, und ergänzt das Modell.

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Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, das Modell, die Dynamic Business Application, auszuführen. Während der Modellausführung werden erkannte Schwachpunkte notiert, damit diese gleich im nächsten Modellierungsschritt beseitigt werden können.

Nachdem der bis dahin erarbeitete Modellstand hinreichend geprüft wurde, kann am Modell wieder weitergearbeitet werden. Als erstes beseitigt Corinna Schneider die notierten Schwachpunkte. Dann gehen Alexander Huber und Corinna Schneider an die Erweiterung des Modells heran.

Wenn Frau Schneider es wieder für sinnvoll hält, den aktuellen Modellstand auszuführen und dabei zu prüfen, bittet sie Herrn Huber wieder um Vorschläge für Testdaten. Diese werden ebenfalls gleich im Modell erzeugt, das Modell wird ausgeführt und notwendige Verbesserungen und Erweiterungen notiert. Dann beginnt wieder der nächste Modellierungsschritt.

Die Arbeitsschritte "Modellieren" und "Prüfen" werden so oft durchgeführt bis Alexander Huber feststellen kann, dass die fachlichen Anforderungen vollumfänglich erfüllt sind.

Jetzt übernimmt Frau Schneider die Dynamic Business Application einschließlich der Testdaten (diese sind Modellbestandteil) in die Staging-Umgebung. Hier kann Corinna Schneider das Modell nochmals in einer Mehrbenutzerumgebung prüfen bevor es Thomas Müller zur Abnahme präsentiert wird.

Nachdem Herr Müller keine Änderungs- bzw. Erweiterungswünsche vorgebracht und die Freigabe erteilt hat, kann Corinna Schneider die Dynamic Business Application in die Produktionsumgebung übernehmen.

Den Benutzerarbeitsbereich in der Entwicklungsumgebung lässt Frau Schneider bestehen. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt Änderungen bzw. Erweiterungen notwendig werden, kann sie direkt vom aktuellen Bearbeitungsstand aus am Modell weiterarbeiten.

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